Französisch am Gymnasium Papenburg

Fachkollegium

  • Thomas Hahn
  • Swantje Kramer
  • Lydia Schwering
  • Irina Seegers
  • Janna Steenblock (Fachobfrau)
  • Jochen Weisenburger

Referendar(e):

  • Mareike Walter

Warum Französisch?

Die Französische Sprache ist in über 40 Ländern der Welt offizielle Amtssprache und wird weltweit von mehr als 180 Millionen Menschen gesprochen. In Europa wird sie außerhalb Frankreichs noch in Teilen Belgiens und der Schweiz als Muttersprache gesprochen.

Französisch ist die Sprache der europäischen Institutionen, der UNO und der internationalen Diplomatie.

Wer Französisch lernt hat auf Grund der Verwandtschaft zu anderen Sprachen und der ähnlichen Strukturen einen erheblichen Vorteil bei dem Erlernen einer weiteren romanischen Sprache, wie Latein, Italienisch, Spanisch, …

Darüber hinaus ist Frankreich unser direkter Nachbar und bildet mit Deutschland zusammen den Motor für ein starkes Europa. Neben der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf politischer Ebene zeigt sich eine Zusammenarbeit aber auch in dichten Netz von Partnerschaften zwischen Städten, Kommunen, Institutionen und Vereinen. Das im Januar 1963 mit dem Élyséevertrag ins Leben gerufene Deutsch-Französische Jugendwerk bemüht sich um die Intensivierung solcher Kontakte sowie Reisen, Partnerschaften und um Projekte zwischen deutschen und französischen Institutionen bzw. Jugendlichen und jungen Erwachsenen (z. B. im Rahmen des Brigitte-Sauzay Programms).   

Das Beherrschen der französischen Sprache stellt eine Schlüsselqualifikation für das Berufsleben dar, da das Beherrschen einer zweiten oder sogar dritten modernen Fremdsprache immer häufiger vorausgesetzt wird. Viele internationale Konzerne, wie z. B. Airbus, ebenso wie kleinere Unternehmen, die beruflich Kontakte zu Frankreich haben, erwarten von ihren führenden Mitarbeitern Französischkenntnisse. Natürlich wird weltweit Englisch gesprochen, aber da mittlerweile fast alle Englisch können ist die Beherrschung weiterer Fremdsprachen als Zusatzqualifikation umso wichtiger.

Wer in der Schule bereits Französisch gelernt hat, der kann nach dem Abitur die Vielfalt der deutsch-französischen Studienangebote nutzen und so gleichzeitig deutsche und französische Abschlüsse erwerben, die große Vorteile für das weitere Berufsleben bieten. Wer in einem Französischkurs auf erhöhtem Niveau im Abitur erfolgreich abschließt kann sogar in den meisten Fällen ohne Sprachprüfung direkt an einer französischen Universität studieren.

Nicht zuletzt sei die große Bedeutung Frankreichs in Kunst, Literatur und Philosophie genannt, die sich nicht nur in den altbekannten Werken sondern auch in modernem französischen Hip-Hop und Rap, Filmen wie „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und Werken von Autoren wie Anna Gavalda widerspiegelt.

Als Urlaubsland bietet Frankreich mit seinen unterschiedlichen Regionen eine enorme Vielfalt, die von den Küsten der Bretagne bis in die Provence und die Berge der Pyrenäen reicht. Die französische Lebensart kann erst dann richtig erlebt werden, wenn man in der Lage ist, mit Einheimischen zu kommunizieren. Das Beherrschen der Sprache unserer Nachbarn hilft, ihm persönlich zu begegnen, Klischees abzubauen und so einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas zu leisten. 

Schwerpunkte

Bei der Vermittlung der französischen Sprache im Unterricht liegt der Schwerpunkt im kommunikativen Bereich, das Sprechen und Hörverstehen wird dabei besonders berücksichtigt. Die Schüler lernen, sich in Alltagssituationen (wie z. B. beim Einkaufen, bei Begegnungen im Urlaub oder im Restaurant) in der Fremdsprache zu verständigen. In den weiterführenden Klassen werden zunehmend Originaltexte, aber auch Filme und Lieder in der Fremdsprache analysiert und besprochen. Aber auch mit den jüngeren Schülern können schon französische Comics, Werbung oder Jugendbücher behandelt werden.  

Natürlich gehört zu dem Erlernen einer Fremdsprache auch das Lernen von Vokabeln und das Erlernen der Grammatik, als romanische Sprache ist Französisch allerdings sehr klar strukturiert und systematisch. 

Profitieren können die Schüler dadurch, dass ihnen viele Methoden zum Erlernen einer modernen Fremdsprache schon aus dem Englischunterricht bekannt sind.

ab Jahrgang 6: Cinéfête –  französisches Kino in Papenburg

ab Jahrgang 7: DELF-AG und DELF-Prüfungen (vierstufig bis zum Abitur)

Jahrgang 7: Schüleraustausch mit dem „Collège des Trois Pays“ in Hégenheim (Elsass) (7 - 10 Tage)

ab Jahrgang 9: Schüleraustausch Brigitte Sauzay (drei Monate)

Jahrgang 11: Möglichkeit, Französisch als dritte Fremdsprache zusätzlich zu wählen


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DELF scolaire – Diplôme d’Etudes en Langue Française

Von Swantje Kramer | | Europaschule

Die erfolgreichen Teilnehmer haben die Diplome für die  bestandenen Prüfungen aus Paris erhalten. Félicitation!

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Fahrt nach Hégenheim

Von Enna Evering (7b) & Sören Evering (7a) | | Europaschule

Am Montag, den 27.11.2017 trafen sich 25 Schüler des Gymnasiums Papenburg zusammen am Bahnhof, um gemeinsam nach Hégenheim zu fahren.

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