.. . Schüler qualifizieren sich für das Bundesfinale von Jugend präsentiert
 

Schüler qualifizieren sich für Bundesfinale von Jugend präsentiert

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Für sechs Schüler aus dem Jahrgang 10 geht es im September zum großen Bundesfinale von Jugend präsentiert nach Berlin. Sie belegten jeweils in 2er-Teams die ersten drei Plätze des Jugend präsentiert Schulwettbewerbs am Gymnasium Papenburg am 18.01.2018. Weitere sechs Schüler haben sich für regionale Qualifikationsrunden qualifiziert, über die ebenfalls ein Ticket für das Finale in Berlin gelöst werden kann.

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Mit dem Einzug in das Finale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort  erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das  von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt  es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Das Finale findet vom 14.-16. September in Berlin statt, wo die bundesweit 150 besten Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde am ersten Tag vor einer Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 16. September vor großem Publikum im Berliner Kino International um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit
exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von  Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern.

Am Gymnasium Papenburg wurde der Wettbewerb als Schulwettbewerb im Jahrgang 10 im Rahmen einer Zusammenarbeit der Fächer Physik und Kunst ausgetragen. Die Schüler erstellten entweder alleine oder als 2er-Team eine Präsentation zu einem Thema, das sich um den physikalischen Energiebegriff dreht. Die Präsentation wurde abgefilmt und das Video zur Bewertung bei der Fachjury bestehend aus Physik- und Kunstlehrern (in diesem Jahr: Herr Claußen, Herr Hinrichs, Herr Beck, Frau Kronabel, Herr Heyl) eingereicht.

Aus den insgesamt 52 eingereichten Beiträgen hat die Jury die 14 besten ausgewählt, die sich für das Schulfinale in der Aula qualifiziert haben.
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Beim Schulfinale mussten sich die Teams bzw. Einzelpersonen mit einem live-Vortrag ihrer Präsentation erneut vor der Fachjury und der mit allen Schülern der Jahrgänge 9 und 10 prall gefüllten Aula beweisen.
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Vor Beginn des Wettbewerbs stand den Teilnehmern die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Niemand von ihnen hatte je vor einer so großen Menschenmenge präsentiert. Mit Beginn der Vorträge legte sich jedoch bei den meisten Teilnehmern die anfängliche Aufregung und der Spaß am Präsentieren kam zum Vorschein.

So entwickelte sich ein spannendes und thematisch weit gefächertes Finale. Es wurde die Funktionsweise eines Handwärmers für die Hosentasche genau so anschaulich erklärt wie die Stromerzeugung mit einer Windkraftanlage oder die physikalische Unmöglichkeit eines Perpetuum Mobile, teilweise auch unterstützt von mitgebrachtem Anschauungsmaterial oder Experimenten auf der Bühne. Bei den Vorträgen waren nicht nur Sachverstand, sondern auch Begeisterungsfähigkeit gefragt – kurz, die Zuhörer mit rhetorischer Sicherheit und Souveränität für das Vortragsthema zu gewinnen.

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Nach einem äußerst lehrreichen und interessanten Finale konnten sich Pia Kurlvink und Dirka Müller aus der Klasse 10c den Sieg beim Schulwettbewerb sichern. Sie überzeugten die Jury und das Publikum mit einer sehr anschaulichen und hervorragend vorgetragenen Präsentation, die sich der Frage widmete, warum in einem Eierkocher für das Kochen von vier Eiern weniger Wasser benötigt wird als für das Kochen eines einzelnen Eies.
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Nach den Vorträgen fand die Preisverleihung statt. Auch hier war wieder eine große Anspannung unter den Teilnehmern spürbar, ob sie es mit ihrem Vortrag geschafft hatten, sich einen der begehrten Plätze für die regionalen Qualifikationsrunden oder sogar das Bundesfinale zu sichern.

Bei der Verkündung der Plätze war die Freude bei den entsprechenden Schülern sichtlich groß. Die besten drei Teams erhielten dabei nicht nur die begehrte Einladung zum großen Bundesfinale nach Berlin, sondern zusätzlich auch noch eine Graphic Novel über das Leben von Richard Feynman, einem der größten Physiker des 20. Jahrhunderts.
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Finalteilnehmer des Schulwettbewerbs Jugend präsentiert

 
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