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Gags kommen an im Minutentakt – „Wer versteht hier Bahnhof?“ feiert Premiere

Von Matthias Reike | | Deutsch

Menschen laufen durcheinander, rempeln sich an und reden durcheinander. Das ist der tägliche Wahnsinn am Bahnhof. In 15 Szenen präsentierte die Theater-AG witzige Geschichten aus dieser Welt: von Hangover am Bahnhof über eine überforderte Geschäftsfrau bis hin zur Flucht vor der Ehe.

Lange Wartezeiten und Langeweile gab es an diesem Bahnhof nicht. In kurzweiligen und unterhaltsamen Szenen zeigten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, dass sie ihre Rolle und das Timing für die Pointen beherrschten.

Da sind der Stadtstreicher Siggi (Fabian Schaa), die Reinigungskraft Gathe (Friederike Wegmann) und die Ansagerin Irina (Svenja Freese), die am Bahnhof zu Hause sind. Andere Figuren wollen weg, kommen an, treffen sich zufällig oder haben es eilig. Die Reisenden sind überzeichnete Typen, denen man so ähnlich aber begegnen kann.

Das Stück macht sich lustig über verzogene Blagen, naive Muttersöhnchen und arrogante Neureiche. Es verdeutlicht auf amüsante Weise die Probleme der Erziehung und der Ehe. Die Komödie von Thorsten Böhner ist somit auch eine Gesellschaftskritik.

Wer die Premiere am Sonntag verpasst hat, hat noch zweimal die Gelegenheit. Die Termine in der Aula des Gymnasiums sind:

  • Di, 26.02.2019, 19:30 Uhr
  • Fr, 01.03.2019, 19:30 Uhr
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Ausgespielt
Der Frauenheld (Jeremy Bivour) hat ausgespielt.
Neues Glück
Der enttäuschte Ehemann (Patrick Hennig) findet neues Glück bei Franka (Lina Kämmerling).
Ansage
Irina (Svenja Freese) macht eine Ansage an die versammelten Bahnhofsgäste. Fotos: Matthias Reike