Besuch in Frankreich
Am Montag, den 3. März 2025 ging es für die Schülerinnen und Schüler der beiden deutschen Schulen nach einer langen Vorbereitungszeit endlich um 07:15 Uhr mit dem Zug nach Hégenheim, wo ihre Austauschpartnerinnen und Austauschpartner schon freudig auf sie warteten. Bei der Ankunft wurden alle herzlich von den Franzosen empfangen. Den Rest des Abends verbrachten die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien, bevor am nächsten Tag das Programm starten würde.
Am Dienstagmorgen, den 4. März 2025 wurde ein gemeinsames Frühstück mit einigen Gasteltern und den französischen sowie den deutschen Lehrerinnen und Lehrern veranstaltet. Nach dem leckeren Frühstück gab es eine interessante Rallye durch die französische Schule, um diese besser kennenzulernen. Gegen Mittag wurde die nächste Mahlzeit gemeinsam in der großen Schulkantine gegessen. Der letzte Programmpunkt an diesem Tag bestand aus der Vorbereitung für ein kreatives Kunstprojekt.
Am Mittwoch, den 5. März 2025 durften die Schülerinnen und Schüler den französischen Unterricht besuchen und haben dadurch viele neue Erfahrungen gesammelt. Da der Mittwoch in Frankreich der kürzeste Schultag ist, verbrachten die Schülerinnen und Schüler den restlichen Tag bei ihren französischen Gastfamilien.
Am Donnerstag, den 6. März 2025 um 8:30 Uhr trafen sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte auf dem Parkplatz der französischen Schule, um mit dem Bus nach Mulhouse (Mülhausen) zu fahren. Dort angekommen stand als Erstes ein Besuch im Automobilmuseum auf dem Programm. Im Automobilmuseum haben die Schülerinnen und Schüler viele interessante Fakten über Autos erfahren. Danach gingen alle in die Stadt, um dort in Gruppen eine Rallye zu meistern. Dabei mussten die Gruppen Selfies vor berühmten Graffitis schießen und diese anschließend an eine der Lehrkräfte schicken.
Am Freitag, den 7. März 2025 besuchten die Schülerinnen und Schüler den Bürgermeister von Hégenheim. Im Rathaus durften sie sehr viele Fragen stellen. Dabei ging es unter anderem um seine Lieblingsautomarke oder auch um sein Gehalt. Zurück an der Schule gab es ein kleines, aber leckeres Indoor-Picknick. Am Nachmittag stellten die Schülerinnen und Schüler das Kunstprojekt fertig, bei dem sie zwei Wände in der französischen Schule mit Motiven, die die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland verdeutlichen, bemalten. Außerdem wurden dabei einige Schülerinnen und Schüler von einem französischen Reporter interviewt und fotografiert. Diese Informationen wurden schließlich in einer Zeitung veröffentlicht.
Nach einem Wochenende in den Gastfamilien am Samstag, den 8. März 2025 und Sonntag, den 9. März 2025 ging das Programm am vorletzten Tag mit den Besuchen in den Städten Colmar und Riquewihr weiter. In Colmar gab es eine weitere Stadtrallye, bei der die Schülerinnen und Schüler trotz des schlechten Wetters viel von der Stadt sehen konnten. Danach fuhren alle nach Riquewihr, wo man sich noch ein bisschen umsehen konnte.
Am Montag, den 10. März 2025 startete die Abfahrt um 8:00 Uhr auf dem Parkplatz der französischen Schule. Dort verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von ihren Austauschpartnerinnen und -partnern sowie deren Familien. Dabei flossen auch ein paar Tränen. Schließlich kamen alle deutschen Schülerinnen und Schüler gesund und munter nach zehn Stunden Fahrt wieder in Papenburg an und wurden dort von ihren eigenen Familien in Empfang genommen.
Gegenbesuch der Franzosen
Am Donnerstag, den 12. Juni 2025 war es nun endlich so weit und es fand der Gegenbesuch der Franzosen in Papenburg statt. Am Abend des 12. Juni kamen die französischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler wohlbehalten in Papenburg an und wurden herzlich von den deutschen Gastfamilien aufgenommen.
Am Freitag, den 13. Juni 2025 begann der Tag mit der Begrüßung der Franzosen durch die Schulleitung in der Mensa des Gymnasiums Papenburg. Danach präsentierten einige Schülerinnen und Schüler unter anderem das Programm, die beiden Schulen, die Meyer Werft oder die Nordseeküste. Nach einem kleinen Frühstück begann die Schulrallye im Gymnasium Papenburg. Als Letztes besuchten die französischen Austauschschülerinnen und -schüler den Unterricht ihrer Partner.
Nach einem Wochenende in den Familien am Samstag, den 14. Juni 2025 und Sonntag, den 15. Juni 2025 begann am Montag, den 16. Juni 2025 der erste Teil eines Projekts im Mariengymnasium (Gestalten eines eigenen Memorys). Dann gingen die Franzosen wieder mit ihren Austauschpartnern in den Unterricht. Am Nachmittag fand schließlich noch ein spaßiger Sportnachmittag statt.
Am Dienstag, den 17. Juni 2025 besichtigten die Schülerinnen und Schüler die Meyer Werft. Dort lernten sie vieles über die Geschichte der Werft sowie über den Bau von Ozeanriesen. Nachdem der Besuch beendet war, gingen alle in die Innenstadt, um eine Stadtrallye zu machen. Hierbei konnten die französischen Austauschpartner viel von der Stadt sehen und entdecken.
Am Mittwoch, den 18. Juni 2025 fuhren die Schülerinnen und Schüler an die Nordsee, um dort in Carolinensiel eine Wattwanderung zu unternehmen. Dabei entdeckten die Schülerinnen und Schüler viele besondere Tiere, die man normalerweise nicht sieht, wie zum Beispiel Wattwürmer. Nach dieser aufregenden Entdeckungstour fuhren alle zum Fähranleger, um mit einer Fähre auf die Insel Spiekeroog zu fahren, wo die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen die Insel erkunden konnten. Am Abend fuhren alle mit der Fähre zurück aufs Festland und von dort mit dem Bus wieder nach Papenburg.
Der vorletzte Tag des Austauschs, Donnerstag, den 19. Juni 2025 begann um 10:00 Uhr mit Unterricht. Danach wurde im Mariengymnasium das Memoryspiel fertiggestellt. Hierbei gestalteten die Schülerinnen und Schüler kleine Kärtchen mit Bildern, die zu Sprichwörtern der jeweiligen Sprachen gehören. Um 17:00 Uhr startete auch schon der Abschiedsabend in der Mensa des Gymnasiums Papenburg. Dort wurden nicht nur die Sieger der Rallyes gekürt, sondern auch viel gegessen und gelacht.
Am Freitag, den 20. Juni 2025 fuhren die Franzosen leider schon wieder um 7:20 Uhr mit dem Bus in ihre Heimat. Der Austausch war ein sehr schönes und lehrreiches Erlebnis und wird allen Beteiligten noch sehr lange in Erinnerung bleiben.