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Hochklassige Physik beim Regionalwettbewerb des GYPT

Von Christian Beck | | MINT

Am Montag, den 29. Januar fand am Gymnasium Papenburg der Regionalwettbewerb des „German Young Physicists’ Tournament“ (GYPT) statt.

Die Sieger des Regionalwettbewerbs qualifizieren sich für das Bundesfinale des Wettbewerbs in Bad Honnef. Das Gymnasium Papenburg ist einer von deutschlandweit insgesamt 14 Standorten, die an der Ausrichtung und Durchführung des GYPT beteiligt sind.

Insgesamt traten drei Teams – zwei vom Gymnasium Papenburg und eines aus Wilhelmshaven – beim Regionalwettbewerb gegeneinander an. Die Schüler hatten sich vorher in monatelanger Arbeit sowohl theoretisch als auch experimentell mit verschiedensten, komplexen Problemen aus unterschiedlichen Teilbereichen der Physik beschäftigt. Nun galt es in den Matches seine Ergebnisse zu präsentieren und mit dem gegnerischen Team anschließend über diese Ergebnisse zu diskutieren – all dies in englischer Sprache.

Es entwickelte sich ein spannender Wettbewerb. Die Präsentationen beschäftigten sich z. B. mit den Fragen, wie man Wassertropfen nur mit Hilfe von Ultraschallwellen zum Schweben bringen kann, oder wie sich unterschiedliche Materialien beim Aufschütten eines Schüttkegels verhalten.

Den Sieg sicherte sich das Team „Sirius B“ (Teilnehmer: Pascal Pflüger und Tim Poppen) von der IGS Wilhelmshaven mit hervorragenden Vorträgen über eine Sanduhr, die auf einer Waage mehr wiegt, so lange der Sand von oben nach unten rieselt und die Funktionsweise eines Motors nur bestehend aus einem Nickelring, einer Kerze und einem Magneten.

Beide Teammitglieder konnten mit viel Wissen und Sicherheit in ihren Vorträgen überzeugen und auch in der anschließenden Diskussion alle Fragen des gegnerischen Teams und der Jury sicher beantworten.

Für die beiden Gewinner geht es vom 16. - 18. Februar zum Bundesfinale ins Physikzentrum in Bad Honnef – dem Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Dort treffen Sie auf die Sieger der weiteren Regionalwettbewerbe. Während des Finales wird einerseits das Siegerteam des GYPT ermittelt, andererseits aber auch Teilnehmer ausgewählt, die die deutsche Nationalmannschaft bilden und Deutschland beim International Young Physicists Tournament im Sommer in Peking vertreten.

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