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Klimawandel und Ökosysteme unter der Lupe – Zweites Erasmus+-Projekt

Von Anna Averdung | | Europaschule

Bereits zum zweiten Mal nehmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Papenburg an einem Erasmus+-Projekt teil. Diesmal sind wir sogar federführend für die Organisation des Projekts verantwortlich. Das Konzept sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler verschiedener Länder gemeinsam die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Ökosysteme in Europa untersuchen:

„European ScienceCamps: Changing Climate, Changing Habitats – Exploring the Impacts of Climate Change on selected Habitats in Europe” lautet der Titel des internationalen Projekts. Bereits 2016 – während der Forschungsexkursion des GymPap ScienceClub nach Island – war die Idee zu dieser länderübergreifenden Zusammenarbeit entstanden. Im Herbst 2017 entwickelte Andreas Bauer ein Rahmenkonzept und formulierte anschließend Anfang 2018 den Antrag an die Nationale Agentur der KMK, der Projektverantwortlichen für die Erasmus+-Anträge. Im September kam dann die ersehnte offizielle Genehmigung des Projektes, das über ein Finanzvolumen von ca. 64 000 € verfügt.

Kurz darauf, im Oktober 2018, trafen sich sechs Lehrerinnen und Lehrer aus Deutschland, Irland und Frankreich, um gemeinsam die Ziele und Termine für die nächsten zwei Jahre zu planen. Besonders die Zeitplanung erwies sich angesichts sehr unterschiedlicher Ferien- und Examenstermine als schwierig. Beim Treffen wurden schließlich die folgenden Planungen vereinbart:

Jede Schule nimmt mit jeweils acht naturwissenschaftlich besonders begabten Schülerinnen und Schüler teil, die sich zunächst in ländergemischten Teams Wissen über allgemeine Ökologie und den Klimawandel erarbeiten. Hinzu kommt Wissen über die ausgewählten Ökosysteme im Speziellen sowie die Grundlagen der naturwissenschaftlichen Feldarbeit und der Präsentation der Ergebnisse.

Dann geht es im Mai 2019 nach Frankreich, wo die Ökosysteme Moor und Wald untersucht werden. Im Oktober 2019 werden die Auswirkungen des Klimawandels auf Wald und Küste in Irland erforscht. Als letzte Station werden alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im Mai 2020 in Deutschland erwartet, wo vergleichend die Ökosysteme Moor und Küste (Wattenmeer) unter die Lupe genommen werden.

Bevor dieses ambitionierte Programm richtig startet, gab es letzte Woche allerdings erst einmal ein Treffen der deutschen Schülerinnen und Schüler, um ein Logo zu gestalten. Intern einigten wir uns auf den Vorschlag von Dirka Müller. Ihr Logo wird nun bei der „Logo-Challenge“ aller Schülerinnen und Schüler gegen die Vorschläge der Franzosen und Iren antreten.

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Exkursion ins Wattenmeer
Exkursion der Lehrerinnen und Lehrer ins Wattenmeer
Leben im Moor
Blick auf das Leben im Aschendorfer Moor
Gestaltung des Logos
Schülerinnen und Schüler arbeiten an Entwürfen für das Logo.
Logo-Entwurf
Logo-Entwurf von Dirka Müller