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„Matters of Matter“-Projekttreffen in Papenburg 2016

Von Thomas Claußen | Europaschule
„Matters of Matter“-Projekttreffen

Vom 05. - 12.03.2016 fand am Gymnasium Papenburg im Rahmen des Erasmus+-Projektes „Matters of Matter – New Materials in Science Education“ ein Treffen aller vier beteiligten Schulens statt. Insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler aus Irland, Italien, Portugal und Deutschland beschäftigten sich mit neuen Werkstoffen und ihren Einsatzmöglichkeiten.

Nach einer Begrüßung am Montagmorgen in der Aula durch den Schulleiter Norbert Lamkemeyer wurden die Gastschüler zunächst von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Papenburg durch das Gebäude geführt, dabei galt ein besonderer Fokus auf dem neuen Schülerlabor.

Am Nachmittag erhielten die Schülerinnen und Schüler dann ihre Wochenaufgabe. Ziel war es, einzelne Experimente für eine Science-Show zum Thema „Matters of Matter“ auszuprobieren und auf der Bühne der Aula vorzustellen. Dabei galt es zunächst auch die theoretischen Grundlagen des Experiments zu durchschauen. Eine Gruppe (siehe Fotos) testete die Eigenschaften elektrisch leitfähiger Farbe.

Am Mittwoch fuhr Gruppe zum „MAPEX Center For Materials and Processes“ in Bremen. Das MAPEX ist an die Universität Bremen angegliedert und hat das Ziel, „Materialien und Prozesse für Anwendungen im Bereich der nachhaltigen Mobilität und Energie“ zu entwickeln.

Nach einer kurzen Vorstellung des MAPEX bekamen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen die Möglichkeit, sich mit einem Arbeitsfeld des MAPEX genauer zu beschäftigen. Die Themen der einzelnen Workshops waren „Stahl als Werkstoff der Zukunft“, „Neue Materialien in der Formel 1“, „Bau eines Flugzeugs aus Kunststoff“ und „Das Bremer Institut für Strahlentechnik“. Die Projektteilnehmer bekamen hier einen Einblick in die aktuelle Forschung im Bereich der Materialtechnik in verschiedenen Anwendungsgebieten. Am Nachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit die Stadt Bremen zu besichtigen.

Am Donnerstag wurden die in den Gruppen vorbereiteten Experimente dann in der Aula aufgebaut und getestet. Auf einem der Foto demonstriert gerade eine Gruppe die Hitzebeständigkeit von hochporösen Feststoffen, sog. Aerogelen, sehr eindrucksvoll mit Hilfe eines Schokoladen-Osterhasen. In weiteren Experimenten wurden die Eigenschaften von Ferro-Fluiden und die Wasseraufnahmefähigkeit von Superabsorbern, wie man sie beispielswiese in Windeln findet, gezeigt. Auch Formgedächtnislegierungen, sog. Memorymetalle, wurden in den Vorführungen eingesetzt.

Nach einem Besuch der Meyer Werft fand am Freitagabend die schon obligatorische „Farewell-Party“ in der Mensa des Gymnasiums Papenburg statt. Die insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler konnten in dieser Woche ihre vorhandenen Bekanntschaften vertiefen oder neue Kontakte nach Portugal, Italien oder Irland knüpfen.
Das Erasmus-Team des Gymnasiums Papenburg bedankt sich bei allen beteiligten Schülern, Lehrern und Eltern für die immer freundliche Mitarbeit.

„Matters of Matter“-Projekttreffen
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