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Einfach wegwerfen? – Nicht bei der Schülerfirma „Upcycling“

Von Thorge Schöneis, Simon Feldick & Kevin Abheiden (10b) | Politik-Wirtschaft
Schülerinnen bei der Arbeit
Katja Huth (9b), Fiona Althaus (9d) und Miriam Jossen (9b) bei der Arbeit.

Die Projektwoche bietet auch Raum für neue Ideen: Die Schülerfirma „Upcycling“ wertet bereits benutzte und beschädigte Produkte zu neuen und nützlichen Produkten auf. Bereits während der Projektwoche wurde großes Interesse an den Produkten gezeigt. Zu kaufen gibt es diese auf dem Schulfest am Freitag, den 28.06.2019.

Am ersten Tag kümmerte man sich zuerst um organisatorische Dinge und die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen. Dabei wurden zwei Firmenleiter ernannt: Sarah Jungeblut (10c) und Rasmus Dombrowsky (11a), die einen Großteil der organisatorischen Angelegenheiten regelten, sodass die Lehrer nur als Berater tätig waren.

Danach gab es ein Brainstorming über mögliche Produkte. Die ersten Ideen für neue Produkte waren Stiftehalter aus Chipsdosen und eine Handyhalterung sowie Flaschenlichter und Spardosen.

Am nächsten Tag begann die praktische Arbeit und die Schülerinnen und Schüler fingen an, die ersten Produkte wiederzuverwerten. Dazu gehörten unter anderem die Herstellung eines Flaschenlichtes und von Möbeln aus alten Büchern.

In den darauffolgenden Tagen stellten die Schülerinnen und Schüler viele weitere neue Produkte her mit dem Ziel, sie am Freitag zu verkaufen, um zu beweisen, dass das Wiederverwerten von alten Gegenständen der Umwelt hilft und profitabel ist.

Bei verschiedenen Besuchen von Teilnehmern anderer Projekte wurde bereits große Begeisterung für die Produkte ausgelöst, die sowohl nützlich als auch umweltschonend sind.

Trotz Komplikationen bei der Materialbeschaffung gelang es den Schülerinnen und Schülern viele gute Produkte herzustellen, dazu gehörten unter anderem Flaschenlichter (sowohl elektrisch als auch für Teelichter), Lesezeichen, Postkarten und Bilderrahmen mit Zeichnungen.

Spricht man mit den Schülerinnen und Schülern, die zum Großteil aus dem Jahrgang 9 kommen, zeigt sich, dass sich diese einerseits für den kreativen Aspekt interessierten, andererseits für den Aufbau einer Firma, also den wirtschaftlichen Teil. Die Schülerinnen und Schüler kamen mit wenig Vorwissen über dieses Thema in das Projekt, konnten sich aber dennoch schnell gut einbringen.

Den Projektleitern Ingke Stenger und Finn Chomontowski fiel schnell auf, dass alle Teilnehmer sehr engagiert waren und sahen den Grund darin, dass das Wiederverwerten von abgenutzten Produkten sehr aktuell ist. Daher wollen sie dieses Projekt weiterverfolgen.

Herstellungsprozess
Für bestimmte Arbeiten musste schon größeres Gerät aufgefahren werden.
Fertige Produkte
Produkte wie diese sind aus aus den wiederverwerteten Gegenständen entstanden.
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