Das abwechslungsreiche Programm verband Bewegung, Gesundheit, Kreativität und mentale Stärke. Unterstützt wurde die Schule dabei von externen Partnern wie der Polizei, der Diakonie, dem TV Papenburg und dem Fitnessstudio Injoy. Polizei und Diakonie gestalteten verbindliche Workshops, die von allen Jugendlichen besucht wurden und wichtige fachliche Impulse in die Themenwoche einbrachten.
Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche weitere Angebote kennenlernen. In Workshops zu Achtsamkeit, Schlaf, Kopfschmerzen, Prokrastination und Lustlosigkeit, Social Media, Journaling sowie Musik und mentaler Gesundheit setzten sie sich mit Belastungen des Alltags und Möglichkeiten auseinander, das eigene Wohlbefinden zu stärken. Bei Yoga, Functional Fitness, Pausenspielen und einem Angebot im INJOY standen Bewegung, Körperwahrnehmung und der Spaß an sportlicher Aktivität im Mittelpunkt. Ergänzt wurde das Programm durch Workshops zu Zahngesundheit und Kunst als Form der Stressbewältigung.
Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die beiden ganztägigen Angebote SOS I – „Schützen ohne Schlagen“ und SOS II – „Selbstverteidigung – sicher und selbstbewusst handeln“. Im Workshop SOS I zeigten Sven Burkhard (6. Dan und Selbstverteidigungsausbilder im Deutschen Karate Verband) und Nicole Klahßen (2. Dan und Selbstverteidigungsausbilderin), wie man gefährliche Situationen frühzeitig erkennt, persönliche Grenzen deutlich macht und möglichst ohne eigene Gewaltanwendung handlungsfähig bleibt.
SOS II wurde von Helmut Kossen vom TV Papenburg (6. Dan) und Astrid Muckli (1. Dan) kompetent und engagiert geleitet. Auch hier standen Selbstbehauptung, Gefahreneinschätzung und einfache, wirkungsvolle Selbstverteidigungstechniken im Mittelpunkt.
Die Jugendlichen trainierten einen sicheren Stand, den bewussten Einsatz von Körpersprache und Stimme sowie ein deutliches „Stopp!“. Beim Pratzentraining konnten sie Bewegungsabläufe und Schlagabwehr praktisch erproben. Weitere Übungen behandelten das Ausweichen, die Befreiung aus einem Festhalten am Handgelenk und angemessene Reaktionen, wenn jemand an eine Wand gedrängt oder gewürgt wird. Dabei ging es nicht nur um Techniken, sondern vor allem darum, Gefahren rechtzeitig wahrzunehmen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und ruhig sowie entschlossen zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler betonten ausdrücklich, wie wertvoll es sei, solche Situationen in einem geschützten Rahmen praktisch üben zu können.
Zum Abschluss der Woche reflektierten die Jugendlichen ihre Erfahrungen und gaben Rückmeldung zu den verschiedenen Angeboten. Die Themenwoche zeigte, dass körperliche Fitness und mentale Gesundheit eng zusammengehören – und dass Wissen, Bewegung, Kreativität und Selbstvertrauen wichtige Voraussetzungen dafür sind, Herausforderungen im Alltag sicher zu bewältigen.
Das Gymnasium Papenburg bedankt sich herzlich bei allen internen und externen Beteiligten, die mit ihrem Fachwissen, ihrer Zeit und ihrem Engagement zum Gelingen dieser vielfältigen Themenwoche beigetragen haben.






