Informatik am Gymnasium Papenburg

Wir alle leben in einer digitalisierten Welt. Gehen wir zum Beispiel gedanklich einmal unseren Tagesablauf von morgens bis abends durch, erleben wir eine Vielzahl von Informatiksystemen, mit denen wir bewusst oder unbewusst agieren: das Smartphone, die Kaffeemaschine, die Busanzeige, Social Media, die Website der Schule, das Zahlen mit der Bankkarte, …

Doch nur wenige beschäftigen sich mit den dahinterliegenden Techniken und Ideen und bleiben deshalb nur Konsumenten. Wie funktioniert eigentlich das Internet? Was ist ein Algorithmus? Wie entwickle und programmiere ich eigene Softwareprodukte? Wie lebe ich selbstbestimmt in einer digitalisierten Welt?

Dies zu beantworten, erfordert ein vertieftes Verständnis informatischer Zusammenhänge, um über das reine Anwenden hinaus, kreativ, reflektiert und zielgerichtet mit Informatiksystemen agieren zu können.

Die dazu notwendigen Verfahren und Kenntnisse werden hier im Informatikunterricht vermittelt.

Fachkollegium

  • Hermann-Josef Hunfeld
  • Achim Langendörfer
  • Mario Wingbermühlen

Ansprechpartner

Mario Wingbermühlen
mario.wingbermuehlen@gymnasium-papenburg.de

Unterrichtsthemen

Einführungsphase

  • Grundlagen der Algorithmik und Programmierung (grafikbasierte Programmiersprache z.B. Snap)
  • Planung und Durchführung eines eigenen Softwareprojektes
  • Grundlagen der Codierung
  • Netzwerksysteme am Beispiel Internet
  • Grundlagen der Kryptologie

Qualifikationsphase im grundlegenden Niveau

Jahrgang 12

  • Vertiefung Codierung und Kryptologie
  • Algorithmik, Programmierung und Datenstrukturen (textbasierte Programmiersprache z.B. Java)
  • Planung und Durchführung eines eigenen Softwareprojektes

Jahrgang 13

  • Theoretische Informatik: Automatenmodelle und formale Sprachen
  • Grundlagen relationaler Datenbanken
  • Planung und Durchführung eines eigenen Softwareprojektes

Beschreibung des Unterrichts

Im Informatikunterricht wird vor allem im Themenfeld Algorithmik und Programmierung viel mit den schuleigenen Rechnern gearbeitet. Dabei gibt es im Unterricht immer wieder längere Praxisphasen, in denen das theoretisch gelernte Wissen in selbst geschriebene Programme umgesetzt wird. Entgegen dem typischen Bild eines „Informatikers“ wird besonders Wert auf Teamarbeit und Kommunikation gelegt.

Informatik funktioniert aber auch ohne Rechner. Gerade im Themenfeld der theoretischen Informatik (Codierung, Kryptologie) wird es Unterrichtsstunden geben, in denen die Rechner kaum genutzt werden. Dabei sind diese immer nur ein Werkzeug, mit dem man nach jedem zielgerichteten Einsatz ein Stückchen besser umgehen kann.

Insgesamt wird im Informatikunterricht darauf geachtet, nicht den Umgang mit einzelnen Programmen oder Programmiersprachen zu lehren, sondern die fundamentalen Ideen dahinter zu vermitteln. Es wird also nicht die Programmiersprache Snap gelehrt, sondern mithilfe dieser Sprache die grundlegenden Mechanismen der Programmierung vermittelt.

Somit ist gewährleistet, dass die Lerninhalte auch in einem sich schnell verändernden Bereich wie der Informatik Bestand haben.

Eingesetzte Werkzeuge

Teilnahme an Wettbewerben

verpflichtende Teilnahme:

freiwillige Teilnahme:

Leistungsbewertung

Sekundarstufe II

  • Aufteilung der Gesamtnote: 1/3 schriftlich + 2/3 sonstige Mitarbeit
  • eine Klausur pro Semester
  • ein Teamprojekt pro Schuljahr (Bestandteil der sonstigen Mitarbeit)

Bewertungsmaßstab für die Einführungsphase und Qualifikationsphase

Für die Klausuren in der Einführungsphase sowie in der Qualifikationsphase gilt der für die Abiturprüfung zugrunde gelegte Bewertungsmaßstab:

Ab Prozent der erreichten Punkte

Punkte in der 15-Punkte-Skala

95

90

85

15

14

13

80

75

70

12

11

10

65

60

55

9

8

7

50

45

40

6

5

4

33

27

20

3

2

1

00

0